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Ein Plädoyer für die, die wirklich halten.

Stell dir vor, du stehst vor Cheops. Dieses Monument, das seit 4500 Jahren der Zeit trotzt.
Was siehst du zuerst? Die Spitze, natürlich. Scharf, präzise und himmelwärts.
Dabei denkst du bestimmt, ohne diese Spitze wäre das alles … nichts.

Falsch gedacht.

Ohne die Millionen Steinblöcke darunter wäre die Spitze Staub. Sie schwebt nicht.
Sie wird gehalten, sie wird getragen und dies von unten. Immer.

Und – das gilt nicht nur für Architektur.


3.5 Prozent, die Geschichte schreiben

Erica Chenoweth, Politikwissenschaftlerin an der Harvard Kennedy School, hat etwas herausgefunden, das unbequem ist, wenn man an Spitzen glaubt. In keinem einzigen dokumentierten Fall hat eine gewaltlose Bewegung versagt, wenn sie 3.5% der Bevölkerung aktiv mobilisieren konnte.

Nicht einmal.

Diese 3.5% sind nicht die Mächtigen.
Diese 3.5% sind Menschen aus der Mitte, aus der Basis und aus den Schichten, die man für selbstverständlich hält.

Die Spitze hat das selten initiiert. Oft hat sie es sogar versucht, es zu verhindern.

Warum funktioniert es trotzdem?

Weil Bewegung nicht von oben entsteht.
Bewegung entsteht dort, wo Menschen spüren, dass etwas wichtig ist sowie es einen Sinn gibt, den kein Dekret von oben ersetzen kann.


Die Angst als Managementinstrument

Wer je in einem Umfeld gearbeitet hat resp. arbeiten musste, in dem Leistung durch Druck entsteht, kennt das Muster.
Der Druck kommt von oben und die Angst reist nach unten.

Wer nicht funktioniert, fällt heraus.
Wer nicht sichtbar ist, zählt nicht.
Wer fragt, zweifelt.
Wer zweifelt, gefährdet.

Das ist kein Führungsstil, das ist Angstbewirtschaftung.

Und das Tückische daran ist, dass sie funktioniert. Zumindest kurzfristig.

Menschen leisten unter Druck, weil sie müssen, bestimmt nicht, weil sie wollen.
Und … wer nur muss, gibt gerade so viel, dass der Druck aufhört. Nicht bestimmt mehr.

Das Ergebnis ist eine Pyramide, die hält, ja ….. aber nur so lange, bis ein Block müde wird.


Sinnhaftigkeit als Statik

Viktor Frankl, der aus dem Unvorstellbaren zurückgekehrt ist, hat eine schlichte Wahrheit formuliert:

Menschen können fast alles ertragen, wenn sie ein Warum haben.

Kein Managementseminar hat das je widerlegt.

Wer Leistung will, muss Sinn liefern.
– Nicht Vision-Folien.
– Nicht Townhall-Applaus.

Echten, greifbaren Sinn.
Den Grund, warum ein Montagmorgen einen Unterschied macht sowie den Beweis, dass die eigene Arbeit in etwas Grösserem aufgeht, das zählt.

Wer das liefert, braucht keine Angst zu verteilen.


Ein System, das von unten trägt

Manchmal braucht es kein Gedankenexperiment.
Manchmal entsteht der Beweis gerade, während man noch über die Theorie schreibt.

In der Schweiz wächst dank der VERD purpose Genossenschaft, ein Zahlungssystem mit Haltung.
Nicht von einer Konzernspitze erdacht und nicht durch Druck nach unten durchgesetzt, sondern pazifistisch, von Menschen getragen, die ihr Warum kennen.

VERD steht für ein VERDvolles Miteinander, für ein Wirtschaften, das Wert schafft, nicht nur Volumen.
Ein System, das FÜR etwas steht, nicht bloss gegen etwas.

Was VERD antreibt, ist kein Businessplan, es ist ein Sinn, der trägt.

Und genau das ist der Unterschied zwischen einer Pyramide, die steht, und einem Turm, der kippt.

Wer wissen möchte, wie ein Zahlungssystem mit Herzblut aussieht, findet es unter www.verd.swiss und www.verd.cash.

Als Botschafter von VERD sage ich nicht, es sei perfekt.
Ich sage, es geht in die richtige Richtung, und zwar von unten.
Bist du dabei und schliesst dich der 3.5%-Tribe an? 🥂

Was das bedeutet

Nicht die Spitze trägt die Pyramide, aber die Spitze kann entscheiden, was sie mit dieser Wahrheit macht.

Sie kann so tun, als wäre es umgekehrt und damit auf Pump leben, oder sie kann die Tragkraft der Basis ehren, stärken sowie sichtbar machen.

Das zweite ist keine Schwäche. Das ist das einzige, was dauerhaft steht.

Die 3.5%, die etwas bewegen können, warten nicht auf Erlaubnis.
Die besagten 3.5% warten auf Sinn, und wenn der nicht kommt?

Dann schaffen sie ihn selbst.

La vita è bella. 😎
Herzlichst, dein/euer Maurizio und 3.5%-FAN.