Warum dein Gehirn dich anlügt, dein Bauch die Wahrheit kennt und warum das alles dein grösstes Geschenk ist
Lesezeit schätze ich 15–18 Minuten. Es ist ein Essay über Schubladen, die klemmen und den Mut, sie aufzubrechen.
Ein Prolog mit Olivenöl
Wer schon einmal in einer ienischen Küche stand, ich meine nicht in einem Restaurant, sondern bei einer Nonna, deren Hände Geschichten erzählen der weiss, dass das beste Gericht nicht aus einem Rezept entsteht. Es entsteht aus Intuition. Aus dem Moment, in dem die Hand zur Flasche mit dem Olivenöl greift und genau die richtige Menge fliesst. Nicht zu viel und bestimmt auch nicht zu wenig. Die Nonna misst nicht, die Nonna weiss wie(viel).
Dieses Wissen sitzt nicht im Kopf, dieses Wissen sitzt tiefer im Körper. Es sitzt in der Erfahrung, im Bauch.
Just hier beginnt unsere Reise. Eine Reise über ein Organ, das wir für unseren treuesten Verbündeten halten – unser Gehirn – und das uns gleichzeitig auf eine Weise hintergeht, die den meisten von uns nie bewusst wird. Es ist der Wegelagerer am Wegesrand unseres Lebens.
Und wenn du diesen Text zu Ende gelesen hast, wirst du ihn erkennen. An jeder Ecke, in jedem Gespräch, in jedem Blick, den du auf einen Menschen wirfst, von dem du glaubst, ihn zu kennen.
Aber der Reihe nach. Denn gute Geschichten – wie gute Menüs – haben drei Gänge.
Erster Gang, die These oder warum dein Gehirn ein Energiespar-Junkie ist
Die Schublade, die klemmt
Stell dir vor, du triffst nach sieben Jahren einen ehemaligen Arbeitskollegen wieder. Geben wir ihm den Namen Marco. Du erinnerst dich, Marco war der Stille im Meeting und derjenige, der nie seine Meinung sagte. Der, der immer dieselbe Jacke trug und bei dem du nach drei Monaten aufgehört hast, genauer hinzuschauen.
Du triffst Marco auf der Strasse. Was passiert?
Dein Gehirn öffnet eine Schublade. Klack mit Attributen wie: «Marco. Der Stille. Jacke. Unauffällig.»
In Millisekunden hat es ein Urteil gefällt, bevor du überhaupt «Hallo» gesagt hast.
Du siehst nicht den Marco von heute. Du siehst den Marco von damals – eingefroren wie ein Insekt in Bernstein.
Doch Marco hat in diesen sieben Jahren vielleicht eine Firma gegründet, allenfalls drei Sprachen gelernt, eine Krise überwunden, sich neu erfunden.
Vielleicht steht vor dir ein völlig anderer Mensch. Aber dein Gehirn? Das sagt: «Kenn ich schon. Nächster.»
Die Neurowissenschaft des faulen Genies
Das Gehirn ist – und das muss man ihm lassen – ein Wunderwerk.
Es wiegt knapp 1.5KG und verbraucht dennoch rund 20% unserer gesamten Körperenergie. Zwanzig Prozent!
Für ein Organ, das gerade mal 2% unseres Körpergewichts ausmacht.
Das ist, als würde ein einzelner Gast an einem Bankett ein Fünftel des gesamten Buffets verschlingen.
Und weil dieses Organ so energiehungrig ist, hat es über Jahrtausende Evolution eine Strategie perfektioniert: Abkürzungen. In der Kognitionspsychologie nennt man sie Heuristiken also mentale Faustregeln, die uns helfen, schneller zu entscheiden. Dabei auch schneller zu urteilen sowie schneller einzuordnen.
Daniel Kahneman, Nobelpreisträger und einer der klügsten Köpfe der Verhaltenspsychologie, hat dieses Phänomen in zwei Systeme unterteilt.
System 1 ist der Schnelldenker: automatisch, intuitiv, mühelos und erschreckend stur.
System 2 ist der Langsamdenker: analytisch, bedächtig, gründlich aber faul.
System 2 springt nur an, wenn es wirklich muss.
Und – wie ist es wohl beim Wiedersehen mit Marco?
Genau, da lehnt sich System 2 zurück, trinkt metaphorisch einen Espresso und lässt System 1 das Urteil fällen.
Das Resultat daraus ist, wir sehen Menschen nicht, wie sie sind. Wir sehen sie, wie sie waren oder genauer, wie unser Gehirn sie abgespeichert hat. Diese Abspeicherung ist so energieeffizient wie ein Schweizer Uhrwerk und so unbarmherzig wie ein Zollbeamter. Was nicht ins Schema passt, wird ignoriert.
Drei Gesichter des Wegelagerers
Der Wegelagerer Gehirn hat nicht nur ein Gesicht. Er hat deren drei und jedes einzelne ist meisterhaft darin, uns zu täuschen.
Das erste Gesicht, der Bestätigungsfehler.
Wir suchen – unbewusst – nach Informationen, die unser bestehendes Bild bestätigen. Wenn du glaubst, Marco sei langweilig, wirst du beim Wiedersehen exakt jene Momente registrieren, die dieses Bild stützen. Das eine Gähnen, der kurze Blick aufs Handy, die Tatsache, dass er immer noch keine laute Stimme hat.
Alles, was dagegen spricht – sein neuer Humor, seine Gelassenheit, sein gewachsenes Selbstbewusstsein – rutscht durch das Raster wie Wasser durch ein Sieb.
Das zweite Gesicht, der Ankereffekt.
Die erste Information, die wir über einen Menschen erhalten, haftet wie ein Anker am Meeresgrund. Alles, was danach kommt, wird an diesem Anker gemessen. Wenn dein erster Eindruck von jemandem war, dass er schüchtern ist, dann wird jede spätere Handlung – selbst eine mutige – durch diese Brille betrachtet.
«Na ja, für seine Verhältnisse war das mutig.».
Der Anker hält, und dies Unbarmherzig.
Das dritte Gesicht, der Halo-Effekt.
Ein einzelnes Merkmal überstrahlt alles andere. Positiv wie negativ.
Wenn Marco damals einmal einen Fehler gemacht hat, der dir im Gedächtnis blieb, dann färbt dieser eine Moment dein gesamtes Bild von ihm. Wie ein Tropfen Tinte in einem Glas Wasser. Es braucht nicht viel, um alles zu verfärben.
Drei Gesichter, drei Fallen und alle drei dienen demselben Zweck – Energie sparen.
Das Gehirn will nicht jedes Mal neu rechnen. Es will wiederverwenden sowie recyceln. Und genau das macht es zum Wegelagerer! Es beraubt uns der Fähigkeit, den Menschen vor uns wirklich wahrzunehmen. In seiner heutigen Gestalt, in seiner gewachsenen Version, in seiner ganzen, dynamischen, sich ständig verändernden Pracht.
Zweiter Gang, die Antithese oder warum dein Bauch klüger ist, als du denkst
Das zweite Gehirn
Jetzt wird es spannend.
Denn während unser Kopf-Gehirn damit beschäftigt ist, Schubladen zu verwalten und Energiebilanzen zu optimieren, arbeitet unter der Oberfläche ein zweites System. Eines, das die meisten von uns sträflich unterschätzen.
Im Darm – ja, du liest richtig, im Darm – befindet sich ein Netzwerk aus rund 100 Millionen Nervenzellen. Die Wissenschaft nennt es das enterische Nervensystem, umgangssprachlich bekannt als das Bauchhirn.
Es ist nach dem Gehirn im Kopf das grösste Nervengeflecht unseres Körpers und es kommuniziert … ständig. Es kommuniziert über den Vagusnerv. In dieser Datenautobahn zwischen Bauch und Kopf, fliessen unablässig Informationen. Hier kommt der Clou, rund 80% dieser Kommunikation verläuft aufwärts ⬆️, somit vom Bauch zum Kopf und nicht umgekehrt.
Dein Bauch redet also nicht nur mit,
dein Bauch redet mehr als dein Kopf.
Die Weisheit der somatischen Marker
Der portugiesische Neurowissenschaftler António Damásio hat etwas Bahnbrechendes entdeckt. Unsere Entscheidungen sind nie rein rational, jede Entscheidung, die wir treffen, wird begleitet von körperlichen Empfindungen, den sogenannten somatischen Markern.
Das leichte Ziehen im Magen vor einem wichtigen Gespräch, das warme Gefühl in der Brust, wenn etwas stimmt, das unerklärliche Unbehagen, wenn jemand etwas sagt, das auf dem Papier plausibel klingt, aber sich falsch anfühlt.
Diese Marker sind keine Störsignale.
Diese Marker sind Daten, hochverdichtete, blitzschnelle Bewertungen, die unser Körper auf Basis all unserer bisherigen Erfahrungen erstellt.
Dies alles bevor der bewusste Verstand auch nur angefangen hat zu analysieren, hat der Körper bereits ein Urteil gefällt.
Und dieses Urteil? Es ist erstaunlich oft richtig.
Damásio untersuchte Patienten, deren emotionale Gehirnregionen beschädigt waren. Sie konnten rational denken, logisch argumentieren, Fakten abwägen, aber sie konnten keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen.
Ohne das Gefühl, ohne den Bauch, ohne die somatischen Marker waren sie verloren. Die Ratio allein ist wie ein Kompass ohne Nadel. Der Kompass sieht aus wie ein nützliches Werkzeug, aber er zeigt nirgendwohin.
Drei Gründe, warum dein Bauchgefühl dem Wegelagerer trotzen kann
Erstens. es kennt keine Schubladen.
Das Bauchgefühl arbeitet nicht mit Kategorien und Labels, es arbeitet mit Resonanz.
Wenn du Marco nach sieben Jahren triffst und dein Kopf sofort die alte Schublade öffnet, kann es sein, dass dein Bauch gleichzeitig etwas anderes signalisiert wie «Moment – da ist etwas Neues. Da ist Wärme, die vorher nicht da war und da ist eine Präsenz, die anders ist.» Dieses Signal ist leise, aber es ist da, wenn du es hörst und ihm Gehör verschaffst.
Zweitens, es ist schneller als jede Analyse.
Während dein bewusster Verstand noch dabei ist, Marcos Jacke, seine Körperhaltung und seine ersten drei Sätze zu analysieren, hat dein Bauchhirn bereits eine Gesamteinschätzung erstellt. Nicht basierend auf Einzelmerkmalen, sondern auf dem Gesamtbild, auf der Energie sowie auf dem, was zwischen den Zeilen schwingt. Es ist, als würde dein Bauch die gesamte Symphonie hören, während dein Kopf noch die einzelnen Noten zählt und sortiert.
Drittens, es ist ehrlich.
Das Bauchgefühl hat keine Agenda. Dein BAuchgefühl will nicht Recht haben. Es will nicht Energie sparen und auch nicht alte Urteile bestätigen. Es reagiert auf das, was ist und nicht auf das, was war. Es ist der ehrlichste Berater, den du hast und leider der am meisten ignorierte.
Die mediterrane Lektion
In der mediterranen Küche gibt es ein Prinzip, das mich seit Jahren fasziniert und mich in meiner Passion als Hobby-Koch begleitet und stimuliert. Es ist dies «La cucina povera» – die Küche der Armen.
Sie basiert nicht auf teuren Zutaten oder komplizierten Techniken.
Sie basiert auf dem Vertrauen in das, was da ist.
Ein Stück altbackenes Brot, eine Tomate, Kräuter vom Balkon, ein Faden Olivenöl, ein Blatt Basilikum. Kein Rezeptbuch, kein Algorithmus und lediglich die Hand, die weiss, was richtig ist. Das ist Bauchgefühl in seiner reinsten Form.
Es ist die Fähigkeit, mit dem zu arbeiten, was jetzt vor einem steht und nicht mit dem, was das Rezeptbuch von gestern vorschreibt.
Genau das ist die Einladung an dich …
Sieh den Menschen vor dir wie eine frische Zutat und
nicht wie ein Restposten aus dem Lager deiner Erinnerung.
Dritter Gang, die Synthese oder die Kunst, dem Wegelagerer ein Schnippchen zu schlagen
Das dynamische Menschenbild
Wir stehen nun an einem Scheideweg.
Auf der einen Seite das Gehirn mit seinen energieeffizienten, aber gnadenlosen Schubladen und auf der anderen Seite das Bauchgefühl mit seiner rohen, ungefilterten Ehrlichkeit. Und in der Mitte? Da stehen wir, mit der Wahl.
Denn das ist die eigentliche Erkenntnis dieses ganzen Diskurses. Es ist eine Wahl.
Niemand zwingt uns, der ersten Schublade zu glauben, die unser Gehirn öffnet.
Niemand zwingt uns, an dem Bild festzuhalten, das wir vor fünf, zehn oder zwanzig Jahren von einem Menschen gemalt haben.
Niemand … ausser dem Wegelagerer in unserem eigenen Kopf!
Und diesem Wegelagerer können wir etwas entgegensetzen, dies mit drei Dingen, um genau zu sein.
Erstens, die bewusste Pause
Bevor du ein Urteil fällst – über einen Menschen, eine Situation, eine Möglichkeit – halte inne.
Eine Sekunde, 2, 3 und besser mehr. In dieser Pause passiert etwas Bemerkenswertes, du gibst System 2 die Chance, aufzuwachen und anzuspringen.
Du gibst deinem Langsamdenker die Möglichkeit, dem Schnelldenker in den Arm zu fallen und zu sagen: «Moment. öass mich nochmal genauer hinschauen.»
Diese Pause ist kein Zeichen von Schwäche.
Diese Pause ist ein Akt der Stärke. Sie ist der Moment, in dem du dich weigerst, dem Wegelagerer kampflos das Feld zu überlassen.
Just in dieser Pause empfehle ich dir, hör auf deinen Bauch.
Was signalisiert er dir?
Stimmt das Gefühl mit der Schublade überein oder widerspricht es ihr?
Wenn dein Kopf sagt «Kenn ich schon» und dein Bauch sagt «Da stimmt was nicht mit dieser Einschätzung», dann ist es Zeit, genauer hinzuschauen.
Zweitens, die Frage als Schlüssel
Die mächtigste Waffe gegen den Wegelagerer ist eine aufrichtige Frage. Nicht die die Frage der Sorte oberflächlich wie «und, was machst du so?», sondern die Art von Frage, die eine echte Einladung ist. Eine Einladung, sich zu zeigen. Eine Einladung, die Schublade zu sprengen.
„Was bewegt dich gerade?“
„Was hast du in den letzten Jahren über dich gelernt?“
„Worauf bist du stolz, das niemand sieht und miterlebt hat?“
Solche Fragen tun etwas Doppeltes, sie geben dem anderen die Erlaubnis, sich in seiner heutigen Version zu zeigen und sie zwingen dein eigenes Gehirn, neue Daten aufzunehmen.
Daten, die nicht in die alte Schublade passen und Daten, die eine neue Schublade erfordern oder besser noch … gar keine.
Drittens, der Mut zur Revision
Das Schwierigste kommt zum Schluss, denn es erfordert etwas, das unser Gehirn zutiefst verabscheut!
Es erfordert den Mut, ein bestehendes Urteil zu revidieren und zuzugeben, dass wir falsch lagen. Dass unser Bild unvollständig war sowie dass der Mensch vor uns heute grösser, tiefer, vielschichtiger ist, als wir ihm zugestanden haben.
Dieser Mut ist selten und er ist dadurch kostbar.
Dieser Mut bedeutet nicht nur, den anderen neu zu sehen, er bedeutet auch, sich selbst in Frage zu stellen.
Die eigene Wahrnehmung, die eigene Urteilskraft, das eigene, so sorgsam kuratierte Weltbild wird relativiert und in Frage gestellt.
Just hier liegt die Freiheit. In dem Moment, in dem du sagst «Ich habe dich anders in Erinnerung – zeig mir, wer du heute bist», in diesem Moment bricht die Schublade und zerberst. In diesem Moment verliert der Wegelagerer seine Macht, in diesem Moment beginnt echte Begegnung.
Der Digestif als (d)ein Manifest für das Lebendig-Sein
Wir sind keine statischen Wesen.
Kein Mensch ist heute derselbe wie vor fünf Jahren.
Kein Mensch ist die Summe dessen, was andere über ihn abgespeichert haben.
Wir sind dynamische Prozesse und ständig in Bewegung, ständig im Wandel, ständig dabei, neue Schichten zu entwickeln, alte abzulegen sowie Unerwartetes zu entdecken.
Und doch behandeln wir einander allzu oft wie fertige Produkte. Wie Konservendosen im Regal, deren Etikett wir einmal gelesen haben und nie wieder anschauen. «Weiss ich schon. Kenn ich schon. Ist halt so.»
Aber niemand ist halt so.
Niemand ist in Stein gemeisselt. Nicht die zehn Gebote des eigenen Charakters, nicht die Zuschreibungen anderer, nicht das Bild, das jemand vor einem Jahrzehnt von uns gemalt hat.
Wir sind keine Statuen.
Wir sind Flüsse. Flüsse mäandern und verändern sich mit jedem Tag, jeder Begegnung, jedem Erlebnis, das sie formen.
Die Frage ist nicht, ob sich Menschen verändern. Das tun sie. Jeder und immer.
Die Frage ist, ob wir bereit sind, das zu sehen. Ob wir bereit sind, dem Wegelagerer in unserem Kopf die Stirn zu bieten. Ob wir bereit sind, die Schublade zu öffnen und festzustellen, dass sie leer ist.
Weil der Mensch, den wir dort eingesperrt hatten, längst über alle Berge ist. Gewachsen, verwandelt und frei.
Vielleicht, ja vielleicht ist das die schönste Gabe, die wir einem anderen Menschen machen können.
Die Gabe ihm die Freiheit zu geben, nicht mehr der zu sein, der er war.
Drei Gewürze für den Alltag
Zum Schluss, weil aller guten Dinge bekanntlich in Dreiergruppen kommen – drei Dinge, die du morgen anders machen kannst:
Basilikum für das Frische:
Triff morgen jemanden, den du schon lange kennst mit frischen Augen.
Stell dir vor, du begegnest ihm/ihr zum ersten Mal. Was fällt dir auf, das du sonst übersiehst?
Oregano für das Beständige:
Mach es dir zur Gewohnheit, einmal in der Woche ein echtes Gespräch zu führen.
Kein Small Talk. Ein ECHTES Gespräch, das eine echte Frage stellt und eine echte Antwort erwartet und erwünscht.
Peperoncino für das Mutige:
Revidiere ein Urteil, über einen Kollegen, ein Familienmitglied, einen alten Bekannten.
Sag dir: «Mein Bild von dieser Person ist veraltet, es ist höchste Zeit für ein sauberes Update.»
Dein Gehirn wird protestieren, und wie es das wird. Es wird sagen: «Das kostet Energie. Das ist mühsam. und das brauchst du nicht.»
Lächle und hör auf deinen Bauch, denn
dein BAuch keinnt die Wahrheit.
Dieser Artikel als Essay und Gedankenreise ist eine Einladung.
Eine Einladung an dich, an mich, an uns alle.
Eine Einladung, Menschen nicht an ihrer Vergangenheit festzunageln, sondern ihnen die Bühne für ihre Gegenwart zu bauen.
Denn dort, wo der Wegelagerer Gehirn aufhört zu regieren und das Bauchgefühl zu Wort kommt, dort beginnt das, was uns wirklich verbindet. Eine echte, lebendige und atmende Begegnung.
Über den Autor, also mich, Maurizio Francesco Tondolo.
Ich begleite Menschen und Organisationen dabei und darin, verkrustete Denkmuster aufzubrechen und das Potenzial sichtbar zu machen, das unter der Oberfläche schlummert.
Wenn du das Gefühl hast, dass andere dich in einer veralteten Schublade halten oder wenn du merkst, dass du selbst noch Schubladen ausmisten musst, dann lass uns reden.
Nicht über das, was war, sondern über das, was sein kann.
Fühle dich herzlich gegrüsst und gesehen, Maurizio